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Für diese CD hat Asta Scheib vier Geschichten ausgewählt, von denen drei auf Kindheitserinnerungen zurückgreifen. Kindheit wird dabei nicht idyllisiert. Immer ist ein jähes Erschrecken spürbar über die Unmöglichkeit des Glücks. Asta Scheib erweist sich hier als eine virtuose Erzählerin, die in sehr unterschiedliche Sprechrollen schlüpfen kann und der es glaubwürdig gelingt, die Stimmungen der Heranwachsenden, ihre frühen Identifikationsprobleme und ihre pubertären Sehnsüchte einzufangen.
Familie Wundermann - der Wundermann-Hund, zwei Wundermann-Kinder, die Wundermann-Mutter und der Wundermann-Vater - verreisen in den Süden. Auf ihrer griechischen Insel ist vieles anders als daheim. Es gibt kaum Bäume und kaum Autos, aber dafür viele Esel, Ziegen und Fledermäuse. Und die Luft riecht wie der Gewürzschrank in Frau Wundermanns Küche.
Alles ist wie es sein soll, bis zu jenem Tag, an dem die roten Schuhe von Frau Wundermann verschwinden. Was hilft es ihr da, dass es auf der Insel die besten Bratkartoffeln (Potatoes) der Welt gibt?
Sieben biblische Personen aus der Passionsgeschichte Jesu werden in diesem Buch mit ihrer Lebensgeschichte und in ihrem historischen Kontext vorgestellt. Pontius Pilatus, der Hohepriester Kaiaphas, Herodes, Petrus, der Lieblingsjünger Johannes, Judas und Maria Magdalena. Sie stehen beispielhaft für die Menschen, die Jesus nahe waren und Anteil hatten am Passionsgeschehen.
Alexander Kostinskij ist ein großartiger Erzähler, der sich in seine kleinen und großen Zuhörerinnen und Zuhörer versetzen kann. Dieses Mal erzählt er die Geschichte eines merkwürdigen, weil katzenliebenden Hundes, der sich mit einem Landstreicher zusammentut. Ihr Leben ist schwierig und armselig - aber beide haben die Fähigkeit, aus Wenigem viel zu machen. So leben sie nicht nur in den Tag hinein, sondern dürfen auch ein Wunder erleben. Aus der kleinen, fast alltäglichen Geschichte wird unversehens ein Märchen...
Ausgezeichnet als Kinderbuch des Monats Dezember 2006 der "Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendliteratur, Volkach".
Das "Buntbuch" heißt so, weil es überwältigend bunt ist - aber auch, weil es in die bunte Welt der Farben einführt. Heidrun Boddin, der mit diesem Bilderbuch ein Meisterwerk gelungen ist, nähert sich ihrem Thema nicht lehrreich-didaktisch, sondern spielerisch leicht.
Richard Exner gehört zu den bedeutenden Lyrikern unserer Tage. Seine Gedichte handeln von der Zeichenhaftigkeit unseres Lebens, von der Verwandlung und Auferstehung. Exner wagt in diesen Gedichten den großen, fast mythischen Ton. Seine Bilder und Gedanken fallen in ihrer rhythmisch differenzierten Poesie auf.
Musik und Lyrik verbinden sich bei dieser CD zu einer anspruchsvollen Einheit. Autor Richard Exner spricht selbst seine Texte, darunter die Gedichte der berühmten "Kindermesse". Seine Lyrik ist tief religiös und gleichzeitig weltoffen. Sie handelt von der Zeichenhaftigkeit unseres Lebens, von Verwandlung und Auferstehung. Nora Sander, die bekannte Harfenistin, spielt dazu meditative Stücke von J.S. Bach bis Rossini. Eine sorgfältige, meisterhaft aufgenommene Produktion für anspruchsvolle Musik- und Literaturkenner.
Eine virtuose Satire des zeitgenössischen KunstbetriebsBenno Hochkepp ist ein Starkünstler. Dazu wurde er von seinem Galeristen und von den Medien gemacht. Der manipulierte Markt diktiert die Preise und für die Werke von Benno Hochkepp sind sie in schwindelerregende Höhen gestiegen. Aber der Preis dafür ist die Selbstaufgabe des Künstlers.
Der alte Kaffeehausgeschichtenerzähler Abu al Abed hat einen großen Auftritt. Im Beiruter Theater erzählt er von den heldenhaften Abenteuern, die sein Freund Abu al Sus im fernen Alemania bestehen musste. Mit zwei schweren Koffern hatte dieser am 15. September 1963 um 21 Uhr den Orient-Express bestiegen. Das ist der Beginn einer Geschichte, wie sie turbulenter und witziger nicht sein könnte - einer Geschichte, die von der Erziehung in der Fremde berichtet, aber auch davon, dass die Fremde um vieles exotischer sein kann als der Vordere Orient.
Christoph Kuhn legt in seinen Erzählungen Brüche und Verstörungen frei. Er berichtet von Menschen, die auf der Suche sind. Der Alltag interessiert ihn mehr als die große Politik. Aber diese Politik verändert die Lebensläufe. Christoph Kuhn ist ein Chronist der DDR genauso wie der Wendezeit und der Jahre nach der Wiedervereinigung. Er schreibt eine realistische Prosa, die das Phantastische als Stilmittel nicht scheut - eine Prosa, die weh tut, weil sie zur Selbstreflexion zwingt.
In knappen, fast skizzenartigen Texten erzählt Annelies Dietl von ihrer Kindheit in Regensburg. Schmerzhaft genau werden hier die Jahre zwischen 1929 und 1938 wieder lebendig: die kleinbürgerliche Enge und Not, die harte Moral, aber auch die Ratlosigkeit der Eltern und ihre stumme Liebe. Immer stärker legen sich die Schatten der Nazidiktatur auf diese Kindheit. Annelies Dietl hat ein ungewöhnliches Erinnerungsbuch und gleichzeitig ein bewegendes literarisches Dokument geschrieben.
Psychologische Studien über die Zerbrechlichkeit menschlicher Beziehungen, Geschichten vom Elend des III. Reiches, von Krieg und Vertreibung, sowie historische Erzählungen: Der sorgfältig gemachte Band enthält acht Texte ganz unterschiedlicher Art. Die Autorin Helga Unger versteht es meisterhaft, die Innenwelt der handelnden Personen und ihre Konflikte zu schildern. Mit Illustrationen von Katrin Bach.
Eberhard Horst schreibt geheimnisvolle Geschichten. Sie handeln von plötzlichen Begegnungen, die erschütternd in das Leben eingreifen, aber auch von der unheimlichen, doppelbödigen Wirklichkeit.
"Ein Komödiant provoziert den Glauben des Heiligen Vaters". So beginnt die Geschichte "Der Papst tanzt". Sie endet mit einer Kirche, die sich verändert hat. Die zweite Geschichte in diesem bibliophil aufgemachten Band trägt den Titel "Fabel mit Gräsern" und handelt von unserer Mediengesellschaft, aber mehr noch vom Geheimnis der Poesie. Paul Konrad Kurz, der bekannte Lyriker und Literaturkritiker, stellt sich hier erstmals als Erzähler vor.
Dies ist sicherlich das persönlichste Buch von Paul Konrad Kurz, das er kurz vor seinem Tod fertig stellte. Der Untertitel des Bandes "Kinderlieder für Mathis" macht deutlich, worum es ihm ging: Er hat die ersten Lebensmonate und Lebensjahre seiner Enkel beobachtet und darüber Gedichte geschrieben, die das Erlebte genau und liebevoll festhalten. Zu diesem Band hat Claudia Zacharias farbintensive, abstrakt-spielerische Bilder geschaffen. Sie nehmen den Ton der Gedichte auf, widerspiegeln ihre Fröhlichkeit und ihren lebensbejahenden Optimismus.
In diesem Buch ist nicht von gewissenlosen Politikern, zerstörerischen Hedge-Fonds, unersättlichen Börsenmaklern oder amoralischen Managern die Rede. Stattdessen enthält der Band vierzehn Modelle einer humanen Ökonomie. Die beschriebenen Unternehmen sind alle in Bayern ansässig und haben sich auf den Weg zu einem vernünftigen, solidarischen Miteinander im Arbeitsalltag gemacht.
Dieses Buch ist mehr als nur eine Auseinandersetzung mit einem umstrittenen Begriff. Es zeichnet die Entwicklung der christlichen Literatur vom 16. Jahrhundert bis in die unmittelbare Gegenwart nach und präsentiert jeweils in Einzelinterpretationen fünfzig maßgebliche Bücher, die sich zu einem Kanon fügen.
Die Künstlerreden zum Aschermittwoch haben in der Erzdiözese München und Freising eine große Tradition. Bereits vor einigen Jahren ist eine umfangreiche Dokumentation dieser Künstlerreden von 1986 bis 2004 erschienen. Der neue Band umfasst die seither gehaltenen Künstlerreden von Jutta Speidel, Stefan Hunstein, Prof. Klaus Schultz, Dr. Christiane Lange, Prof. Wolfgang Frühwald, SAID und Prof. Hans Maier.
Ein ungewöhnlicher Band zum 30 jährigen Bischofsjubiläum von Kardinal Wetter: Die renommierte Schriftstellerin Asta Scheib hat für dieses Buch ein freimütig-kritisches Portrait des Münchner Erzbischofs geschrieben.
Hans Gärtner hat gemeinsam mit seiner Frau über viele Jahre Andachtsbildchen gesammelt. In diesem Buch zeigt er sie nicht nur vor, sondern deutet sie auch auf dem Hintergrund der christlichen Frömmigkeitsgeschichte. Die Andachtsbildchen waren und sind segensreiche Begleiter der Gläubigen. Die Vielfalt dieser Kleinode privater Frömmigkeitskultur reicht dabei von den Gebetszetteln bis zu Spitzenbildern, von den Haussegen bis zu Schluckbildchen und Pilgerzeichen.
Wie kaum ein anderer Theologe versteht es Hermann Kirchhoff, die großen Feste der Christenheit anschaulich zu erklären. In diesem Buch macht er seine Leser mit dem Geheimnis der heiligen Tage vom Gründonnerstag bis zum Ostermorgen vertraut. Er schildert die Theologie dieser Tage, ihre Liturgie und ihr Brauchtum. Dabei erhalten die christlichen Kernbotschaften ihren alten Glanz zurück.
Georg Britting gehört zu den großen deutschen Erzählern in der Literatur des 20ten Jahrhunderts. Seine Witwe Ingeborg Schuldt-Britting hat die Textauswahl für diesen Band besorgt und unbekanntere Geschichten ausgewählt, die freilich das ganze Spektrum der Erzählkunst von Georg Britting aufzeigen. Manche dieser Geschichten sind eher grotesk und reizen zum Lachen, andere greifen das Spannungsverhältnis zwischen Kunst und Wirklichkeit auf oder erzählen sensibel von unerfüllter Liebe. Allen Geschichten gemeinsam ist neben ihrem sprachlichen Zauber das Bewusstsein, dass der Mensch das Unbegreifliche in seinem Leben aushalten muß.
Das kritische Porträt der Kulturstadt München ab 1985.Dieses Buch ist ein temperamentvoller Rückblick auf zwei Jahrzehnte der Münchner Kultur.Wie in einem Zettelkasten sind hier die großen Kampagnen und Debatten der Zeit notiert. Gleichzeitig werden in Streiflichtern die Künste und die Künstler, aber auch die kulturellen Institutionen der Stadt vorgestellt. Als Journalistin schreibt Renate Schostack bewusst subjektiv und feuilletonistisch. Dabei scheut sie vor deutlichen Urteilen nicht zurück. Immer aber spürt man die Liebe zu München und seiner unverwechselbaren kulturellen Szene. Eindrucksvoll gelingt es der Autorin, die atmosphärischen Veränderungen dieser Szene seit 1985 aufzuzeigen. Ein Erinnerungsbuch und eine Streitschrift für alle, die Münchens Kultur lieben.
Martin Pelzer, Reisejournalist, wird in Krakow mit der Vergangenheit konfrontiert. Eine schmerzhafte Erinnerungssuche beginnt, die ihn verändern wird. Pelzer muss sich der eigenen Kindheit stellen und sie neu bewerten. Am Ende kommt es, ungeachtet aller Widerstände, zu einer deutsch-polnischen Hochzeit.
Dies ist ein Gesprächsbuch in einem ganz altmodischen, wohltuenden Sinn: Andreas Schaller führt Interviews mit bedeutenden Münchner Theologen, darunter drei Kardinälen (Joseph Ratzinger, Leo Scheffczyk, Friedrich Wetter) und einem Bischof (Gerhard Ludwig Müller). Weitere bekannte Theologen, die hier zu Wort kommen, sind Eugen Biser, Heinrich Fries, Johannes Gründl, Josef Sudbrack und andere. Ihnen allen gemeinsam ist, dass sie in den Gesprächen grundsätzliche Fragen unseres Glaubens zu beantworten versuchen.
Hermann Kirchhoff gehört zu den großen Religionspädagogen in Deutschland. Jetzt hat er eine Summe seines literarisch-religiösen Lebens gezogen. Das Buch, das viele wichtigen Anregungen enthält und zweifellos sein persönlichstes ist, trägt den Titel "Vom Reichtum des Lebens" . Es will die Leser dazu anregen, den inneren Reichtum in ihrem eigenen Leben zu entdecken.
Der provokante Buchtitel zeigt, dass Rupp die biblischen Gleichnisse nicht einfach nacherzählen will. Er gibt den vertrauten Sätzen und Geschichten ein neues, zeitgemäßes Gewand. Bei ihm klingt vieles, wenn nicht alles, zunächst einmal fremd, unangepasst und lässt aufhorchen.
Von Carl Amery bis zu Herzog Franz von Bayern, von Sir Peter Jonas bis zu Johannes Heesters, von Ernst Maria Lang bis zu Rosi Mittermaier: Eine bunte Mischung von 33 Prominenten-Porträts findet sich in dem Buch "Zu Besuch bei..." , das aus einer Serie in der Münchner Kirchenzeitung hervorgegangen ist. Vorgestellt werden Schauspieler und Schriftsteller, Künstler und Musiker, Wissenschaftler, Sportler und Journalisten. Bewusst verzichtet wurde dabei auf die Größen aus Politik und Kirche, die sowieso aus aktuellem Anlass in der Kirchenzeitung vorkommen.
Haiku - das ist die extreme, konzentrierte Form eines Gedichts. Walter Flemmer greift diese strenge, Jahrhunderte alte Form auf und spielt mir ihr. Das Ergebnis ist Dichtung pur: eigenwillig, anspruchsvoll und immer wieder verblüffend.
Schreiben für Kinder ist eine ebenso kreative wie prosaische, lustvolle wie frustrierende Tätigkeit. Wer sie, aus welchen Gründen und mit welchem Erfolg auch immer, ausübt, wird das bestätigen. Für Hans Gärtner hat sich das Schreiben für Kinder im Vor- und Grundschulalter aus seinem Beruf ergeben. In diesem Buch erzählt er, durchaus persönlich gefärbt, von den Freuden und Hindernissen, Vorbildern und Bedingungen.
Humania - das ist auf den ersten Blick ein fernes, fremdes Land. Auf den zweiten Blick erkennen wir uns wieder in diesem Land, denn Humania hält uns einen Spiegel vor. Der Münchner Jesuit Walter Rupp hat eine glänzende Satire auf unsere Zeit verfasst. Er seziert die moderne Gesellschaft mit ihren Fehlentwicklungen und ihren inhumanen Zügen. Gerade dort. Wo der Autor karikierend übertreibt, spricht er die Wahrheit schmerzlich aus. Ein souverän geschriebenes Buch, voller Witz und Sarkasmus. Mit zahlreichen Illustrationen von Hans Graw.
Peter Michael Hamel, der renommierte Komponist zeitgenössischer Musik, hat den anklagenden und leidenschaftlich bewegten Text über die Menschenrechte von Walter Flemmer vertont.
Die CD enthält ein ausführliches Booklet, in dem die Menschenrechtsdeklaration und das Libretto nachgelesen werden können.
Ein musikalisch-stimmlich bemerkenswertes Werk für Solisten, Chor und Orchester, uraufgeführt zum fünfzigjährigen Bestehen des Ludwig-Thoma-Gymnasiums in Prien.
Wo sind die Gottsucher in der Literatur, die dem Unbegreiflichen nachspüren und das Wunder in Worte zu fassen versuchen? An welchen Sätzen, an welchen Bildern und Symbolen entzündet sich der Glauben? Der fränkische Autor hat ein ungewöhnlich reichhaltiges, in seinen Assoziationen beeindruckendes Buch geschrieben. Ein lange vermisster Beitrag zum Gespräch zwischen Literatur und Christentum!
Dieses Buch bekennt sich zum Wert der Bräuche, sofern sie dem Leben förderlich sind. Der Autor zeigt das Brauchgeschehen unserer Tage unter Einbeziehung des soziologischen, psychologischen und religiösen Hintergrundes auf, nimmt selbst kritisch Stellung und benennt Gesichtspunkte, die für einen künftigen Umgang mit den Bräuchen wichtig sind.
Ernst R. Hauschka beherrscht wie kaum ein anderer zeitgenössischer Autor die Kunst des Aphorismus. Seine knappen Sätze sind mehr als nur Denkanstösse: Sie erhellen blitzartig, was wir bisher nur ahnten. Hauschka ist ein brillanter Sprachkünstler und ein genauer Beobachter, der seinen christlichen Glauben gegen alle skeptischen Einreden verteidigt. Ein Buch für Christen, die neu nachdenken wollen über ihre Position in der Gesellschaft und ihr Verhältnis zu Gott.