WLAN in der Bücherei

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Ein WLAN-Zugangspunkt in der Bücherei erlaubt es Ihren Leserinnen und Lesern sowie Besucherinnen und Besuchern, mit eigenen Geräten (Smartphones, Tablets, eBook-Reader) über ein Funknetzwerk auf das Internet zuzugreifen. Ein WLAN-Zugang bildet eine Brücke zwischen dem physischen Ort Bücherei und der mittlerweile zum Alltag gehörenden digitalen Welt.

Wenn Sie überlegen, einen WLAN-Zugang in Ihrer Bücherei anzubieten, finden Sie ausführliche Information zur Einrichtung eines WLAN-Hotspot auf der Seite der staatlichen Landesfachstelle für das öffentliche Bibliothekswesen an der Bayerischen Staatsbibliothek.

Aktuelle Meldung: Abschaffung der Störerhaftung für Betreiber von freiem W-LAN

Rechteinhaber können aber "Netzsperren" verlangen

Nun ist es amtlich: Die bereits im Juni 2017 vom Bundestag beschlossene Abschaffung der "Störerhaftung" für öffentliche W-LAN-Zugänge im überarbeiteten Telemediengesetz (TMG) wurde am 22. September 2017 durch den Bundesrat gebilligt und ist mit Wirkung zum 13. Oktober 2017 in Kraft getreten.

Dies bedeutet, dass Anbieter von freiem WLAN, also auch Büchereien, solange sie nicht selbst einen Verstoß gegen Rechte anderer (z.B. das Urheberrecht) mitverschuldet haben, nicht mehr dafür haften oder abgemahnt werden. Warnungen oder Beschränkungen des Datenvolumens sind ebenso wenig erforderlich wie die Speicherung von Nutzerdaten. Für Bibliotheken, die ihr WLAN über einen privaten Betreiber anbieten, ändert sich nichts.

Grünes Licht für öffentliches WLAN - der Bundesrat

Zur Stellungnahme des dbv

Pressemeldung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie

WLAN-Initiative WiFi4EU - freies WLAN für Europa

Förderung für die Bereitstellung kostenloser Internetzugänge in Bibliotheken

Der Rat der Europäischen Union will künftig über die EU-finanzierte Initiative "WiFi4EU" die Bereitstellung kostenloser Internetzugänge in Kommunen fördern. Vorgesehen ist, 120 Mio. Euro für einen besseren WLAN-Zugang an öffentlichen Plätzen wie Bibliotheken, Parks oder öffentlichen Gebäuden zu investieren.

Die erste Projektausschreibung wird noch vor Mitte 2017 erfolgen. Alle lokalen Behörden in der EU werden dann die Möglichkeit haben, EU-Finanzmittel zur Finanzierung von Hochgeschwindigkeitsinternet in öffentlichen Einrichtungen zu beantragen. Bis 2020 sollen zwischen 6.000 und 80.000 Gemeinden von der Förderung Gebrauch machen.

Das Finanzierungsmodell besteht aus einem einfachen Gutschein-System. Europäische Städte beantragen bei der EU eine Finanzierung und erhalten dann einen Bon. Diesen reichen sie an die jeweiligen Telekommunikationsunternehmen, die sich für den Ausbau und die Wartung des WLAN-Netzes kümmern. Daraufhin geht der Gutschein zurück an die EU, welche das Unternehmen dann bezahlt.

Wer kann einen Antrag stellen?
Einen Antrag stellen kann immer nur eine Körperschaft des öffentlichen Rechts, und zwar nur dann, wenn sie mit der Umsetzung keine bestehenden privaten oder öffentlichen Angebote verdrängt. Für die späteren Netzbetreiber gilt die Voraussetzung, dass sie mindestens eine Geschwindigkeit von 30Mb/s anbieten können.

Mehr Infos

Informationen auf einen Blick mit dem "Fact-Sheet" - Klick auf DE (deutsche Übersetzung)

Filtersoftware

Mit Hilfe einer Kinder- oder Jugendschutzsoftware können Kinder ihrem Alter entsprechend das Internet nutzen. Das funktioniert, indem die Schutzsoftware Internetseiten filtert.

Kinder- und Jugendschutzsoftware

Klicksafe - die EU-Initiative für mehr Sicherheit im Netz

Sammlung von Internetseiten für Eltern und Kinder

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