Aktuelles

Unterlagen zur Statistik 2019 sowie Zuschussanträge 2020

Bitte denken Sie an die Erstellung Ihrer Jahresstatistik. Daneben stehen die Anträge auf Staatszuschuss sowie der Projektmittelantrag für 2020 ebenso zum Herunterladen bereit.


PISA-Studie 2018

© OECD Berlin Centre

Als Grundvoraussetzung aller Bildungsprozesse muss die Förderung von Lesekompetenz endlich eine Priorität der Bildungspolitik werden. Die Ergebnisse der aktuell veröffentlichten PISA-Studie sind deutlich: 20,7 Prozent der 15-Jährigen in Deutschland haben Schwierigkeiten beim Lesen. Damit führt die Studie den Befund der IGLU-Studie 2016 fort, nach der knapp ein Fünftel der Zehnjährigen in Deutschland die Inhalte, die sie lesen, nicht verstehen.

„Die Ergebnisse der PISA-Studien belegen: Lesen muss früh, systematisch und unabhängig von Einkommen, Bildungsgrad und Herkunft der Eltern gefördert werden. Dies kann nur gelingen, wenn alle Bildungseinrichtungen koordiniert zusammenarbeiten und idealerweise auch die Eltern und das familiäre Umfeld adressieren“, so Prof. Dr. Andreas Degkwitz, Bundesvorsitzender des Deutschen Bibliotheksverbands e.V. „Bibliotheken sind neben den formalen Bildungseinrichtungen die wichtigsten Akteure der Leseförderung, die alle Kinder und ihre Familien dauerhaft mit  passgenauen Angeboten begleiten können. Daher beteiligt sich der Deutsche Bibliotheksverband an dem von der Stiftung Lesen initiierten Nationalen Lesepakt.“

(Auszug aus der Pressemeldung dbv vom 04.12.2019)


Umstellung auf RDA abgeschlossen - Änderungen beim Datenimport!

Der Sankt Michaelsbund hat am 5. November 2019 die Umstellung der Katalogisierung nach RDA abgeschlossen. Dies führt zu Änderungen in den bestellten Datensätzen bzw. auf den Katalogkarten: Bilderbücher werden z. B. unter dem Verfasser "angesetzt", Abkürzungen fallen weg o.ä.m. RDA-Katalogisate erscheinen in Ihrem Bibliothekssystem im Datenformat MARC21, das die meisten Systeme verarbeiten können.


    Resolution zum Umgang mit der AfD

    Die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in Bayern hat sich in einer Erklärung gegen die Positionen der AfD gestellt. Der Sankt Michaelsbund schließt sich dieser Position an.

    Auf ihrer Mitgliederversammlung hat die Katholische Erwachsenenbildung (KEB) in Bayern mit großer Mehrheit eine "Resolution zum Umgang mit der AfD" verabschiedet. Das teilte der Verband in einer Pressemitteilung mit. Laut der Erklärung seien die Abgeordneten der "Alternative für Deutschland" zwar auf demokratischem Wege gewählt worden, deren Menschen- und Gesellschaftsbild sei aber nicht mit dem der Katholischen Erwachsenenbildung vereinbar. "Die AfD ist nach unserer Auffassung im Kern eine rassistische, nationalistische und staatsfeindliche Partei – die AfD möchte einen anderen Staat und ein anderes Land mit anderen Grundwerten und anderen Strukturen", heißt es in der Resolution.

    Daraus folge, dass sich die KEB Bayern kritisch mit der AfD auseinandersetze und ihr kein Podium "zur Verbreitung von Positionen, Schriften und anderen Medien" böte. "Die KEB Bayern und ihre Mitglieder treten mit der AfD in der Regel nicht aktiv in Kontakt (...). Amts-und Mandatsträger der Partei werden in der Regel nicht zu Veranstaltungen und Gremien eingeladen", so der Text der Resolution.
    (Auszug aus der Berichterstattung auf mk online vom 19. Juli 2019)

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