Newsletter 4/2019

Grundlagen der Öffentlichkeitsarbeit

Werben für Veranstaltungen

Unsere Grafikerin Susanne Zirker erklärt, wie auch kleinere kirchliche Unternehmen Veranstaltungen bekannt machen und für mehr Besucher sorgen können.

Erfahren Sie in unserem PDF welche Grundlagen Sie beachten sollten, wenn Sie eine Veranstaltung Ihrer Einrichtung mit Flyern und Plakaten bewerben wollen. In unseren Workshops zu diesem Thema vermitteln wir Ihnen mit Praxisübungen noch ausführlichere Informationen. Schreiben Sie bei Interesse an service@smb-cc.de

PDF "Werben für Veranstaltungen"

 

 

Safety first

Sicherheits-Updates für Ihren Internet-Auftritt

Ihr Internet-Auftritt ist schon seit Jahren online, wird von den Nutzern gut angenommen und funktioniert einwandfrei. Doch die zu Grunde liegende Software will gepflegt sein, damit sie nicht ein Einfallstor für Hacker wird. Updates und Upgrades von Software können Sicherheitslücken schließen und Ihre Webseiten zukunftsfähig machen.

Die Software, die Ihren Internet-Auftritt möglich macht, wird ständig weiterentwickelt: Sicherheitslöcher werden gestopft, neue Features kommen hinzu. Wir haben für Sie dazu die passenden Methoden im Programm: Updates und Upgrades!

Die meisten unserer Kunden nutzen Typo3 als Content Management System. Wir setzen Typo3 seit 2004 ein – seitdem hat sich dieses System mit der Hilfe tausender Entwickler weltweit weiterentwickelt, zum Nutzen aller. Welche Version gerade genutzt wird zeigt ein Blick in das Backend, also in die Benutzer-Schnittstelle für Redakteure. Es gibt die sogenannten „Major Releases“, also die „Haupt-Ausgaben“ der Software. Momentan sind wir bei Typo3 bei Version 9, im Jahr 2011 war es Version 4. Innerhalb dieser Haupt-Ausgaben gibt es Sicherheits-Updates oder Fehlerbehebungen, die durch eine entsprechende Benennung der Versionsnummer deutlich werden, z.B. „Typo3 V4.5“ oder „Typo3 V9.1“. Eine höhere Zahl nach dem Punkt in der Versionsnummer sagt uns: hier wurde etwas verbessert, Fehler bereinigt, eine Sicherheitslücke ausgebessert usw. Die Hauptversionsnummern deuten an, dass sich grundlegende Eigenschaften von Version zu Version geändert haben.

Wir bieten Ihnen an, Ihr Content Management System Typo3 automatisch mit den neuesten Sicherheitspatches zu versorgen (Update) oder auf eine höhere Versionsnummer zu bringen (Upgrade). So sind Sie auf der sicheren Seite, und Einfallstore für Hacker, die bereits entdeckt wurden, werden geschlossen. Auf Kunden mit Aktualisierungsbedarf kommen wir in der nächsten Zeit zu. Bei Fragen zu Aktualisierungen Ihrer Software kontaktieren Sie uns gerne: service@smb-cc.de

 

 

Artikelserie über die aktuelle Kirchenbindungsstudie

Kirchenmitglied bleiben? 

In einer quantitativen repräsentativen Untersuchung hat das Sinus-Institut Katholiken*innen in Deutschland und im Erzbistum befragt, was sie an die Kirche bindet. So konnte eine Typologie von sieben unterscheidbaren Katholiken-Typen sichtbar gemacht werden, die der Kirche in Seelsorge, Kommunikation und Bildungsarbeit hilft, möglichst viele Katholiken*innen besser zu verstehen, anzusprechen und zu erreichen. Natürlich nicht als Selbstzweck, sondern als Teil unseres Auftrags als Kirche, das Heil Gottes in unserer Welt sichtbar und erfahrbar zu machen.

Die drängendste Frage scheint immer zu sein, was der Kirche an Austritten noch bevorstehe. 41 % in Deutschland (diese Zahl ging ja auch ausreichend durch die Presse) haben schon mal mit dem Gedanken eines Austritts gespielt (von starker Neigung bis schwacher). Im Erzbistum sind diese Zahlen geringer mit 33 %. Vor allem bei der mittleren Austrittsneigung sind es nur 9 im Vergleich zu 13 %. Aber auch ein Drittel des Katholiken*innen lassen aufhorchen.  Bei der starken Austrittsneigung (6 %) stechen vor allem die Altersgruppe der 50- bis 65-jährigen und die höher Gebildeten hervor. Und ja, Männer sind in Summe austrittsgefährdeter als Frauen. (Die Geschlechter unterscheiden sich vor allem bei der mittleren Austrittsneigung, nicht bei der starken.)

Jetzt aber zum Anfang. Die Studie beginnt mit der Abfrage des Verhältnisses zu Kirche und differenziert unter anderem „Gläubige Kirchennahe“ (17 %), „Kritisch Kirchenverbundene“ (52 %) und „Kirchenunabhängige Christen*innen“ (20 %), um die großen Gruppen zu nennen. Der große Unterschied zu den Bundesergebnissen: der Anteil der „Kritisch Kirchenverbundenen“ ist im Erzbistum um 7 %-Punkte höher. Auch hier ein Blick auf Besonderheiten: Der Anteil der über 65-Jährigen ist bei den „Gläubigen Kirchennahen“ signifikant erhöht, bei den „Kirchenunabhängigen Christi*innen“ sind es die 30- bis 49-Jährigen. Unterrepräsentiert sind die Jungen (18- bis 19-Jährigen) bei den „Kritisch Kirchenverbundenen“, doch ist dies kein Grund zur Entwarnung. Im Gegenteil: Sie sind dafür deutlich überrepräsentiert bei den „Nichtchristlich Religiösen“, „Individualreligiösen“ und „Unreligiösen“.

Die Kirchenbindungsstudie ist ja erstmalig durchgeführt worden, insofern lassen sich keine Entwicklungen aus dem Vergleich mit früheren Studien aufzeigen. Um diesem Mangel zu begegnen wurde versucht eine „Biografie der Kirchenbindung“ zu erfassen, indem gefragt wurde, ob sich das eigene Verhältnis im Laufe des eigenen Lebens verändert habe.  84 % fühlen sich in unterschiedlicher Art und Weise der Kirche verbunden, 12 % müssen als kirchendistanziert betrachtet werden. (Das Erzbistum unterscheidet sich hier nicht vom deutschen Schnitt.) Schaut man aber auf die Dynamiken, so sagen 37 % (mehr als ein Drittel der Katholik*innen), dass sie sich der Kirche verbunden fühlen, diese Bindung aber nachgelassen habe. 

Zum Abschluss noch ein Blick auf die 11 %, die schon mal weiter weg waren von der Kirche, sich ihr jetzt verbunden fühlen („Es gab auch Zeiten in meinem Leben, in denen die Kirche für mich kaum eine Rolle gespielt hat“). Hier ist mit 13 % die Altersgruppe der 18- bis 29-Jährigen überdurchschnittlich vertreten. Ebenso Katholiken mit mittleren und höheren Bildungsabschlüssen.

Im nächsten Newsletter beginnen wir mit den „Bekennenden“ unsere Vorstellung der sieben Katholikentypen.

Die komplette Studie, die das Erzbistum München und Freising bei der MDG (eine kirchliche Beratungseinrichtung) beauftragt hat, können Sie als PDF herunterladen:

https://www.mdg-online.de/ueber-uns/downloads/

 

 

Für Einsteiger und Fortgeschrittene

Homepage-Erstellung mit dem Redaktionssystem der Erzdiözese

Sie erstellen und betreuen die Internetseiten der Pfarrei oder einer kirchlichen Einrichtung und möchten Gottesdienste und Veranstaltungen selbständig und zügig eingeben. Dann sind Sie bei unseren Kursen für das INCCA-System des Erzbistums genau richtig! Wir haben passende Angebote für Einsteiger und Fortgeschrittene.

Nächster Termin für Einsteiger:
6. Juni (10.00 - 17.00 Uhr) – Donnerstag
vhs-Seminarzentrum am Stadtplatz 38 / EDV - Raum 104, Traunstein

Nächster Termin für Fortgeschrittene
(Teilnehmer sind bereits mit dem CMS vertraut und möchten ihre Kenntnisse vertiefen)
18. Juli (18.00 - 20.00 Uhr) – Donnerstag (Dieser Kurs findet als WEBINAR statt)

Anmeldungen unter:
https://www.erzbistum-muenchen.de/-/cms/cms-schulungen

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