Die Geschichte des Sankt Michaelsbundes

Am 15. Juli 1901 gründete der Eichstätter Generalvikar Dr. Georg Triller (1855-1926) den "Katholischen Preßverein für Bayern e.V." Es war sein seelsorgerliches Anliegen, gute Bücher und Zeitungen in der Bevölkerung zu verbreiten, was im Aufbau von Volksbüchereien, Lesehallen und in der Durchführung vielfältiger Bildungsveranstaltungen seinen Niederschlag fand. 

"Katholiken, Männer und Frauen, werdet Mitglieder des Katholischen Preßvereins (e.V.) Volksbildungsverband!" Mit diesem Aufruf warb der Vorgängerverein das Sankt Michaelsbundes auf Flugblättern um persönliche Mitglieder, die die Arbeit des Verbandes durch ihre Mitgliedsbeiträge ermöglichten und unterstützten. Mit jährlich 2 Mark Mindestbeitrag oder einer "lebenslänglichen Mitgliedschaft" für mindestens 100 Mark konnte jeder und jede seinen Beitritt als Mitglied zu den rasch wachsenden Ortsvereinen erklären. Der Preßverein wuchs rasch und entwickelte sich zum damals wichtigsten bayerischen Volksbildungsverein.

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