Wiederaufbau nach dem Zweiten Weltkrieg

In der Bombennacht vom 24. zum 25. April 1944 wurde die Münchner Zentrale des Sankt Michaelsbundes völlig zerstört. Trotzdem erschien das Bistumsblatt bereits wieder am 16. September 1945. Die bezahlte Auflage der "Münchener Katholischen Kirchenzeitung" erhöhte sich in den Folgejahren kontinuierlich bis auf 150.000 Exemplare im Jahr 1961.

Ab 1948 wurden die Nachrichten des Verbandes unter dem Titel "Der Bündler" herausgegeben; später nannten sie sich "Mitteilungsblatt für die katholischen öffentlichen Büchereien", ab 1986 "BÜCHEREI aktuell". Mit einem Relaunch der Mitgliederzeitschrift zu einem Magazin wurde im Jahr 2012 auch der Titel in "Treffpunkt Bücherei" geändert. Seit 1949 tragen die Buchempfehlungen des Sankt Michaelsbundes den Titel "Buchprofile". Seit 1974 wird die Besprechungszeitschrift für die Mitgliedsbüchereien gemeinsam vom Borromäusverein und vom Sankt Michaelsbund herausgegebenen.

Durch Vermittlung von Pater Rupert Mayer SJ, der ein großer Förderer des Katholischen Preßvereins und danach des Sankt Michaelsbundes war, erbte der Ortsverein München die Anwesen Herzogspitalstraße 13 und Herzog-Wilhelm-Straße 5. Auch diese Gebäude wurden bei den Luftangriffen 1944 fast völlig vernichtet und nach dem Zweiten Weltkrieg zunächst in den alten Grundrissen behelfsmäßig wiederaufgebaut. Anfang der 60er Jahre entstand an der Herzog-Wilhelm-Straße 5 ein Bürogebäude für die Geschäftsleitung des Verbandes und den gesamten Büchereibereich.

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